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Semana Santa - No mud, no Lotus

12/04/2017

Seit Tagen durchstreift und durchkreuzt die Begrifflichkeit der "Semana Santa" mein Denken. Wieder und wieder ziehen die Worte durch meine Wahrnehmung und hinterlassen Spuren und (noch mehr) Gedanken. Die "Semana Santa" ist die "heilige Woche" zwischen Palmsonntag und Ostersonntag, die im spanischsprachigen (und katholischen) Raum eine große Rolle spielt. Es finden Prozessionen statt und es wird voller Hingabe der Passion Christi gedacht, bzw. an sie erinnert. Es geht dabei um die überlieferte Geschichte seines Weges durch die Dunkelheit ins Licht.

Und genau das ist, was mich daran so fasziniert. Nicht direkt an der Geschichte selbst, sondern an den damit verbundenen Wörtern und an deren Bedeutung. Eine Semana Santa ist eine heilige Woche. Heilig ist, was heil ist, was ganz ist, was unversehrt ist.

Eine Passion ist eine Leidenschaft. Eine Passion wird mit Hingabe gelebt und verfolgt, ist etwas, das einem das Strahlen in den Augen entzündet und das Feuer der Leidenschaft entfachen lässt.

Im Grunde geht es in einer heiligen Woche doch darum, wie man seinen Lebensweg trotz aller Hindernisse sinnhaft und voll pulsierenden Lebens gestalten kann, es geht darum, dass jeder es schaffen kann, sein Leben zu etwas Ganzem, Vollkommenen und Perfektem zu machen.

Eine Woche hat 7 Tage. Die Sieben hat auch hier (in der heiligen Woche von sieben Tagen) eine interessante Bedeutung. Die Sieben ist eine mystische, heilige und göttliche Zahl, die in den heiligen Büchern und in den Mysterien immer wieder auftaucht. Sie ist die Zahl der Vollendung, die Summe der Zahlen Drei und Vier, die Verbindung des Geistigen und der Materie. Zudem ist sie die Zahl der Heilung.

7 Tage zum Ganzwerden. 7 Tage sind überschaubar und können doch sinnbildlich für ein ganzes Leben stehen.

Der Weg eines Lebens durch die Dunkelheit ins Licht. Der Zyklus von Geburt und Sterben. Das Rad des Lebens.

 

Ich habe festgestellt, dass es viel mehr Sinn macht, mich auf das Licht auszurichten, als auf die Dunkelheit. Dass es gesünder ist, nach vorne zu sehen, als nach hinten zu schauen. Dass es das Leben grundlegend verändert, wenn man die Freude und das Erblühen sucht.

 

Wie der Lotus, der im trüben (nährstoffreichen!) "Dreck" verwurzelt ist und kraftvoll das Licht sucht. Dem das Wasser bis zum Halse steht, an dem aber alles abperlt. Der seine Blüte entfaltet und damit zeigt, dass er den Weg durch die Dunkelheit ins Licht gemeistert hat.

 

(Holy shit!)

 

Beindruckt dich das genauso wie mich?

 

 

 

 

 

 

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