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* Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gem. § 19 UStG erhebe ich keine Umsatzsteuer und weise diese daher auch nicht aus.

Mosaik

09/11/2017

„Du verwandelst meine Trauer in Freude,  du verwandelst meine Ängste in Mut, du verwandelst meine Sorge in Zuversicht,  guter Gott, du verwandelst mich" ... dieses Lied durchzieht in diesen Tagen immer wieder mein Denken.  

 

In letzter Zeit habe ich des öfteren über Transformation, Verwandlung, Veränderung und Entwicklung nachgedacht. Schließlich lassen sich diese Begriffe wunderbar mit Bedeutungen und damit verbundenen Interpretationen füllen. 

 

Bedeutet es denn, dass man wie beim Beispiel von Raupe und Schmetterling nach einer Transformation für sein Umfeld kaum noch zu erkennen ist? Will man das überhaupt? Willst du, dass dich niemand mehr erkennt?

Oder ist es so, dass man sich innerlich auf eine Art und Weise verändert, in Bezug auf Einstellungen, Interessen und Eigenschaften, dass man seinem Umfeld plötzlich völlig fremd erscheint? Äußerlich erkennbar, aber innerlich wie ausgewechselt? Will man das? Ist das das Ziel einer Veränderung? 

 

Was bedeutet eigentlich der Wandel? 

Ist es ein Verändern des Bestehenden? Ein Verbessern des Alten? Ein Entledigen von Last? Ein Loslassen? Ein Perspektivwechsel? Eine Kombination aus allem, für jeden individuell anders? 

 

Wichtig ist hier doch meine innere Haltung dazu. Was auch immer ich tue, ich muss versuchen, es achtsam, liebevoll und friedlich zu tun. 

 

Ich könnte beispielsweise anfangen, anstrengende oder schädigende Angewohnheiten zu ersetzen... 

 

Lust aus Frust eine (oder mehr) zu rauchen? Handstand üben! 

 

Lust aus Verzweiflung ein Glas Wein (oder mehr) zu trinken? Pranayama üben! 

 

Lust aus Wut völlig auszurasten (verbal oder körperlich)? Tanzen! Im Garten Unkraut jäten! Holz hacken! Laufen! 

 

Eine liebe Yogalehrerkollegin meinte diese Woche zu mir "Ich versuche das Beste daraus machen" ... und sie hat Recht! Genau darum geht es! 

 

Freude an Stelle der Trauer.

Mut an Stelle der Angst.

Zuversicht an Stelle der Sorge.

 

Manchmal macht es Sinn, die Prioritäten des eigenen Lebens zu sortieren und die Einzelteile neu anzuordnen, damit aus dem Alten etwas "Neues" entstehen kann.  

 

Auf den Versuch kommt es an! 

 

Eine Entwicklung von den Scherben zerbrochener Träume hin zum Kunstwerk aus leuchtend bunten, zu einer Einheit zusammengefügten Facetten meiner Selbst. 

 

Eine Verwandlung vom Scherbenhaufen hin zum einzigartig bezaubernden Mosaik. 

 

 

 

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