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Yoga im Alltag. Was genau ist eigentlich Yoga?

25/01/2018

Yoga. Entspannung. Meditation. Ruhe. ... Wunderbar. Wie schön das klingt.

Welch zauberhafte Vorstellung von Frieden im Leben und mit sich selbst.

 

Im üblichen Wahnsinn des Alltags kann dieses zarte Gedankenspiel sich allerdings etwas anders gestalten. Ich möchte "etwas anders" gerne mit "realistischer" umschreiben.

 

Es ist ein Uhr nachts. Eigentlich sollte ich jetzt wohlig entspannt meinem yogisch tiefen Schönheits- und Regenerationsschlaf frönen.

Nach mehreren Hustenanfällen von Mann und Kindern, spontanen Thymian-Dampf-Herstellungsverfahren in sämtlichen Räumen, Kräutereinreibungen auf entzückenden Kinderrücken, Verteilung und Fütterung unterschiedlicher Kügelchen und in liebevoller Arbeit hergestellten Hustensäften, finde ich mich in meinem Bett wieder. Auf meinem wohlverdienten Streifen von (gefühlten) maximal 15 cm Breite. Neben, über, unter (?), auf und an mir Kinderbeine, Kinderarme, Kinderatem, Kinderhusten. Der Mann ist hinter den Decken, Kissen und Kinderbergen kaum noch zu erkennen (auf seinem wohlverdienten Streifen von maximal 15 cm Breite) ...

Hier im Getümmel beruhigen sich kleine Kinderlungen und Kindergemüter im Handumdrehen.

Irgendwie anstrengend. Aber absolut entzückend. 

 

Morgen früh um 5 Yoga? Nein. Wie schon gestern morgen nicht. Und vorgestern. Und vorvorgestern.

 

Was ist schon Yoga?

 

Im Wahnsinn des Alltags zeigt sich für mich immer wieder, dass Asanas und Pranayama und Meditation wichtig sind, aber einfach nicht immer passend sind, zu mindest nicht in meinem aktuellen Leben mit fast 5jährigem Zwillingsglück. Ich bewundere von ganzem Herzen meine lieben Kolleginnen, die unglaubliche Haltungen können und posten, die erfolgreich als Yogalehrerinnen arbeiten, die ihre Träume verwirklichen und so glücklich dabei sind. Ich freue mich von ganzem Herzen mit Ihnen!

 

Aber: Es ist ihr Yoga. Es ist dein Yoga. Es ist mein Yoga.

 

Ich habe kein schlechtes Gewissen mehr deshalb. Kein Bauchweh mehr weil das was andere tun besser aussieht, als das was ich tue. Ich tue, was ich kann, so gut ich es kann. Und ich bin ehrlich gesagt ziemlich glücklich mit dem was ich tue ...

 

Im Umgang mit der Welt fällt mir auf, wie sehr sich beispielsweise die Yamas und Niyamas, die Lebenshinweise des yogischen Wegs, in meinem täglichen Tun verflechten. 

 

Genau das ist Yoga. Die Achtsamkeit. Die Hingabe. Das Jetzt. Die Liebe. Die Demut. Der Gleichmut. Das Licht in meinem Herzen. Das Strahlen in meinen Augen

 

Ich liebe diesen Weg.

 

Er trägt und unterstützt mich jeden einzelnen Tag. 

 

Während ich schreibe fällt mir auf, dass ich meine Gelenke kreise. Pawanmuktasanas im Bett! Na, wenn das nicht ehrlich yogische Strebsamkeit ist!

 

Ein Hoch auf Yoga! 

Ein Hoch auf Yoga im Wahnsinn des Alltags!

Ein Hoch auf Hardcore-Twinmom-Crazy-Life-Yoga. 

 

Ein Hoch auf das Leben.

Ein Hoch auf dich.

Ein Hoch auf uns.

 

 

 

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