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Gott. Götter. Am gottesten?

24/03/2018

Nach meinem Theologiestudium hatte sich mein Glaube grundlegend gewandelt. Während wir sämtliche Weltreligionen und Schriften zerlegt und in Einzelteilen durchleuchtet hatten, wusste ich damals (mit 23 Jahren) überhaupt nicht mehr, ob und wie ich  jemals wieder einen Zugang zu Gott oder dem Göttlichen finden sollte.

Die Frage die sich mir stellte war auch eine des Gewissens: Wie sollte ich zukünftig Kindern und Jugendlichen einen Weg zu Glaube oder Religion aufzeigen, wenn der allgemein üblich gewählte Weg mir überhaupt nicht mehr geläufig oder kompatibel erschien?

 

Jetzt, 15 Jahre später kann ich dem ganzen wesentlich gelassener entgegen sehen. Nein, Religionsunterricht zu erteilen kommt für mich nicht mehr in Frage.

 

Aber anderen meine Gedanken zum Glauben, zur Welt und zu Gott als Anregung weiterzugeben, das liebe ich.

 

Mir fällt auf, wie eng das Bild von Gott oftmals gestrickt ist. Wie sehr an eigenen Vorstellungen und gelernten Überzeugungen geklammert wird - ja, warum eigentlich? Aus Angst davor eine eigene Meinung entwickeln zu können? Aus Sorge vor der (vernichtenden) Meinung anderer? 

 

Für mich persönlich ist Gott überall. Seine Kraft, die Liebe, ist in allem was lebt und ist spürbar in liebevollem Handeln und liebevollem Denken.

 

Klar, es heißt in den zehn Geboten des Christentums beispielsweise:"Du sollst dir kein Bildnis machen", aber warum eigentlich nicht? Ist so eine wunderschöne Statue (wie beispielsweise die von Shiva) etwas Verwerfliches? Ist sie nicht ein Fels in der Brandung derer, deren Situation ein Bezugsobjekt erfordern? Wenn ich mir so einen unglaublich schöne Darstellung von einem Aspekt Gottes anschaue, kann ich im Detail so vieles sehen und erkennen, was mich vielleicht wieder an meinen eigenen Weg erinnert? 

Ist es nicht tröstlich, was zum anfassen und anschauen zu haben in Zeiten, in denen ich die Nähe zu Gott (oder einer bestimmten Facette des Göttlichen) besonders suche? 

 

 

Yoga lehrt mich, die Wunder der Welt zu entdecken. 

Yoga lehrt mich, mich dem Höchsten zuwenden zu wollen 

Yoga lehrt mich, Geduld mit mir in der wunderbaren Schöpfung zu entwickeln.

 

 

Ich wünsche dir, dass du das Göttliche, das Höchste, das Besondere in deinem Umfeld und in deinem Leben entdecken kannst. Ich wünsche dir, dass du das Strahlen der kleinen und großen Wunder auf deinem Weg durchscheinen lässt. Auf welche Art und Weise sie dir auch begegnen mögen!

 

 

 

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